Mobiles Internet

Wenn man in den vergangenen Monaten die Veränderung der Handynutzung innerhalb der Gesellschaft etwas beobachtet hat, wurde schnell klar, dass aus dem einstigen Gerät zum Telefonieren und versenden von Kurzmitteilungen, mittlerweile regelrechte Multimedia-Alleskönner geworden sind. Ob in Bus oder Bahn, Jugendlicher oder Erwachsener Nutzer, das Handy des 21. Jahrhunderts, auch oftmals als Smartphone angepriesen, dient als mobile Entertainment-Station. Zu den heute als selbstverständlich angesehen Features zählt unter anderem das Musikhören, die Aufnahme von hochauflösenden Digitalbildern und Videos, die Videotelefonie und noch vieles mehr.

Neben all diesen Features wächst auch das sogenannte Soziale Internet immer weiter mit der Mobilfunkwelt zusammen. Netzwerke wie beispielsweise das aus den USA stammende Facebook.com oder die deutsche Version StudiVZ haben eine regelrechte Masseneuphorie ausgelöst und ermöglichen das „immer in Kontakt“ bleiben mit seinen Bekannten, Freunden und der eigenen Familie. Um diese neuen Möglichkeiten auch mobil nutzen zu können, benötigt man allerdings nicht nur ein kompatibles Endgerät (Smartphone / internetfähiges Handy), sondern auch einen Tarif zur mobilen Internetnutzung, von denen es mittlerweile zahlreiche zur Auswahl gibt. Alle vier großen Mobilfunknetzbetreiber haben ihre Handynetze der neuen Nachfrage angepasst und setzt fortan besonders auf mobile Datentechnologien.

Die mobilen Internetzugänge werden in Deutschland über die Standards GPRS, EDGE, sowie UMTS ermöglicht. Dank GPRS steht eine beinahe hundertprozentige Flächenabdeckung bereit, man muss allerdings klar sagen, dass das surfen über GPRS sehr langsam von statten geht. Interessanter wird es, sobald man ein EDGE-Signal empfängt. Dieser Mobilfunkstandard ermöglicht einen schnellen Seitenaufbau und als normaler Nutzer sollte man keine Probleme haben. Besonders in Städten mit mehr als ein paar Tausend Einwohnern steht mittlerweile sogar der UMTS-Standard bereit. Dieser ermöglicht eine Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s und kann sich somit ganz klar mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss messen.

Prinzipiell beleibt zu sagen, dass das mobile Internet ganz klar zur Zukunft des Handymarkts gehört. Entscheidet man sich bereits jetzt, sozusagen als „First Mover“, für einen solchen Tarif, sollte man vor allem die Verfügbarkeit der Netzstandards dort überprüfen, wo der Zugang regelmäßig zum Einsatz kommen soll. Dies könnten zum Beispiel das eigene Wohnhaus oder die Uni sein, dank Karten, die auf der Webseite der Mobilfunkanbieter angeboten werden, stellt dies kein Problem dar.

Eine weitere gute Möglichkeit mobil ins Internet zu gehen ist die Nutzung eines sogenannten Surfsticks. Das sind kleine, wie ein USB Stick aussehende Sticks, die mittels einer Simkarten den Zugang zum WWW ermöglichen.
 


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